
Gäste suchen selten nach dem Namen eines Restaurants, sondern nach "Café in der Nähe" oder "Italiener Mainz". Ob Sie dann auftauchen, hängt weniger vom Werbebudget ab als von ein paar Grundlagen, die viele Betriebe ehrlich gesagt liegen lassen.
Das Profil ist Ihre zweite Eingangstür
Das Google-Unternehmensprofil ist für Gastronomie oft wichtiger als die Website. Dort sehen Gäste Fotos, Sterne, Öffnungszeiten und den Weg. Aktuelle Bilder von Gerichten und Gastraum, die richtige Hauptkategorie (“Café”, nicht nur “Restaurant”) und ein Link zur Reservierung machen den Unterschied.
Besonders ärgerlich sind falsche Öffnungszeiten. Wer am Montag vor verschlossener Tür steht, kommt nicht wieder. Pflegen Sie Ruhetage, Feiertage und Betriebsferien überall gleich: im Profil, auf der Website, bei Instagram und auf Portalen.
Eine Speisekarte als PDF ist für Gäste am Handy mühsam und für Suchmaschinen fast unsichtbar.
Speisekarte, Reservierung, Technik
Was auf der Website hilft:
- Speisekarte als HTML-Seite: schnell auf dem Handy, durchsuchbar, leicht zu ändern. Ein PDF zum Ausdrucken kann zusätzlich bleiben.
- Reservierung mit einem Klick: Telefonnummer antippbar, Online-Reservierung gut sichtbar, nicht im Footer versteckt.
- Strukturierte Daten: Mit Schema.org-Auszeichnung als
Restaurant(inklusive Öffnungszeiten, Adresse, Küche) undMenuversteht Google, was Sie anbieten. - Schnelle Ladezeit: große Fotos komprimieren, damit die Seite auch unterwegs bei schwachem Mobilnetz lädt.
Bewertungen beantworten
Bewertungen sind in der Gastronomie das stärkste Signal. Antworten Sie kurz und freundlich, auf Lob genauso wie auf Kritik. Eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung überzeugt mitlesende Gäste oft mehr als zehn Fünf-Sterne-Einträge. Wie Sie mehr Bewertungen bekommen, ohne zu drängeln, steht in Google-Reviews richtig sammeln.
Für ein Café in Alzey oder ein Restaurant in Wiesbaden reichen dafür meist 20 Minuten pro Woche. Das ist weniger Aufwand als eine Anzeigenkampagne und wirkt deutlich länger.
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