In der sich dynamisch entwickelnden E-Commerce-Welt hat Shopware kürzlich bedeutende Änderungen für Nutzer der Community Edition (CE) angekündigt, die vor allem kleinere und mittelständische Händler betreffen. Diese neuen Regelungen werfen Fragen auf und könnten die Wettbewerbsfähigkeit vieler Shops gefährden.
Shopware verlangt von allen Shops, die die Community Edition verwenden und einen Gesamtumsatz (GMV) von über 1 Million Euro pro Jahr erzielen, den Abschluss eines kostenpflichtigen Plans – Rise, Evolve oder Beyond. Ohne diesen Schritt verlieren Händler den Zugang zu ihrem Shopware-Account und dem Shopware Store. Diese Maßnahme schränkt die Flexibilität der Händler erheblich ein und könnte ihre Geschäftsmodelle gefährden.
Shopware bietet ab Mai 2025 ein Sonderangebot für Nutzer der Shopware 6 Community Edition an. Um davon zu profitieren, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
Selbst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, bleibt der RISE-Plan mit 300 € pro Monat eine erhebliche finanzielle Belastung für kleinere Händler, die oft mit niedrigen Margen arbeiten.
Aktuell wird an einem unabhängigen Shopware Store für Plugins gearbeitet, was eine positive Entwicklung für Händler darstellt, die sich von den Einschränkungen von Shopware lösen möchten. Weitere Informationen und Fortschritte zu diesem Projekt sind auf GitHub zu finden.
Was passiert mit meinen aktiven Extensions, wenn ich keinen Zugang mehr zu meinem Account habe?
Kann man zukünftig nur noch Plugins aus dem Store beziehen, wenn man eine kostenpflichtige Version hat?
Was passiert mit Shops, die bereits laufende Plugin-Abos haben?
Wie verhält es sich mit zentralen Plugins wie PayPal oder dem Security Patch Plugin?
Kann man einen Shop betreiben, ohne Zugang zum Account oder Store zu haben?
Mit diesen Regelungen könnte Shopware für aufstrebende Online-Shops kleiner und mittelständischer Händler weniger attraktiv werden. Alternativen wie WooCommerce, PrestaShop und Sylius bieten flexiblere und kostengünstigere Lösungen. Auch Shopify könnte eine Option sein, jedoch fallen hier bei externen Zahlungsanbietern wie Stripe, Adyen und Mollie zusätzliche Gebühren von 2 % an, was Shopify in manchen Fällen sogar teurer als Shopware macht.
Angesichts dieser Entwicklungen sollten Händler sorgfältig abwägen, ob Shopware weiterhin die passende Lösung für ihre E-Commerce-Strategie ist. Die Wahl der richtigen Plattform kann entscheidend für den langfristigen Erfolg im Online-Handel sein.
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