Warum sollten kleine und mittelständische Unternehmen ihre Website jetzt anpassen?
Eine barrierefreie Website ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen jeder Größe – selbst wenn Sie (noch) nicht gesetzlich dazu verpflichtet sind. Denn mit einer nutzerfreundlichen und inklusiven Online-Präsenz erreichen Sie eine breitere Zielgruppe und stärken gleichzeitig Ihr Image als verantwortungsbewusstes Unternehmen.
1. Blick auf das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) zielt darauf ab, digitale Angebote für alle Menschen zugänglich zu machen – und das nicht nur bei öffentlichen Stellen. Immer mehr Vorgaben wirken sich auch auf private Unternehmen aus. Im Kern bedeutet das:
• Verbindliche Accessibility-Standards: Technische Richtlinien wie die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) stellen sicher, dass digitale Inhalte für Menschen mit Behinderungen nutzbar sind.
• Regelmäßige Überprüfungen: Seitenbetreiber sollen ihre Webseiten und Online-Shops laufend testen und gegebenenfalls optimieren.
Die Grundlage ist ganz klar: Wer bereits jetzt auf Barrierefreiheit achtet, erspart sich später aufwendige Nachrüstungen, wenn die Gesetzeslage noch weiter verschärft wird.
2. Warum anpassen, auch ohne gesetzliche Pflicht?
Größere Reichweite und Kundenzufriedenheit
• Neue Zielgruppen: Eine barrierefreie Website öffnet Ihnen den Zugang zu Menschen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen. Gleichzeitig profitieren ältere Menschen sowie alle, die eine klare und übersichtliche Navigation schätzen.
• Mehr Vertrauen: Unternehmen, die sich proaktiv für Inklusion einsetzen, werden in der Regel als verantwortungsbewusst wahrgenommen. Das stärkt Ihr Markenimage und macht Sie für Kunden attraktiver.
Wettbewerbsvorteil sichern
• Früher dran sein: Wenn Sie Ihre Website schon jetzt fit machen, sind Sie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus und haben eine bessere Ausgangssituation bei zukünftigen Gesetzesänderungen.
• Positive PR: Engagement für Barrierefreiheit und soziale Verantwortung erzeugt Aufmerksamkeit – nicht nur bei Ihren Kunden, sondern auch in den Medien.
3. Wen sprechen Sie mit einer barrierefreien Website an?
• Menschen mit Behinderungen: Ihre Website wird nutzerfreundlicher, zum Beispiel durch Screenreader-Optimierung, klar strukturierte Menüführung oder ausreichend Farbkontraste.
• Ältere Zielgruppen: Größere Schrift, intuitive Bedienelemente und reduzierte Komplexität ermöglichen auch älteren Personen eine angenehme User Experience.
• Allen Nutzern: Was für Menschen mit Einschränkungen hilft, verbessert oftmals für alle Besucher das Online-Erlebnis – etwa ein durchdachtes Seitenkonzept und aussagekräftige Bilder mit Alternativtexten.
4. So gehen Sie vor
• Analyse & Konzeption: Prüfen Sie Ihre aktuelle Site auf mögliche Barrieren – von versteckten Menüs bis hin zu fehlenden Alternativtexten. Legen Sie anschließend fest, welche Maßnahmen Sie priorisieren.
• Technische Umsetzung: Ob durch die hauseigene IT-Abteilung oder eine professionelle Agentur – achten Sie darauf, WCAG-konforme Richtlinien umzusetzen und Barrierefreiheits-Checks regelmäßig durchzuführen.
• Fortlaufende Optimierung: Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Binden Sie Nutzerfeedback ein, um Ihre Seite fortlaufend zu verbessern.
Fazit
Indem Sie Ihre Website barrierefrei gestalten, investieren Sie nicht nur in die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens, sondern schaffen gleichzeitig mehr Reichweite, Vertrauen und ein positives Markenimage. So werden Sie sowohl den steigenden Anforderungen des Gesetzgebers gerecht als auch den Erwartungen einer immer diverseren Online-Zielgruppe. Selbst wenn Sie derzeit vom BFSG nicht direkt betroffen sein sollten, lohnt sich die frühzeitige Anpassung – für Sie, Ihre Kunden und den nachhaltigen Erfolg Ihres Unternehmens. Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf, ich helfe Ihnen gerne bei Ihrer Website.